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Der
Kiellegung des Kreuzers "C" am 27.07.1926 bei den
Deutschen Werken in Kiel, folgte am 20.08.1927 der Stapellauf. Die
Karlsruhe wurde am 06.11.1929 in Wilhemlshaven offiziell in
Dienst gestellt. Ab Mai 1930 diente der Leichte Kreuzer als
Kadettenschulschiff (bis zum 01.07.1936). In der Zeit vom Mai 1930
bis zum Juni 1936 führte die Karlsruhe fünf
Auslandsausbildungsreisen durch, auf denen u.A. festgestellt
wurde, dass das Schiff infolge der knapp bemessenen Materialstärken
(Gewichtseinsparung im Hinblick auf den Versailler Vertrag) hohen
Beanspruchungen im Seegang oder durch Artillerieabschüsse nicht
gewachsen war. Die Karlsruhe wurde zweimal während des
Spanischen Bürgerkrieges zur Überwachung der spanischen Gewässer
und zum Schutz der in Spanien lebenden Deutschen eingesetzt
(Januar/Februar 1937 und 17. - 30.06.1937).
Bei
Ausbruch des Krieges befand sich die Karlsruhe in einer
Wilhemlshavener Werft, so dass sie erst am 13.11.1939 wieder in
Dienst gestellt werden konnte. Im Rahmen des Unternehmens
"Weserübung" nahm die Karlsruhe zusammen mit
drei Torpedo- und acht Schnellbooten am 08.04.1940 an der
Besetzung Arendals und Kristiansands teil, die erst nach mehreren
gescheiterten Einlaufversuchen gelang.
Nach
der Ausführung des Operationsplanes, lief die Karlsruhe
zusammen mit den drei Torpedobooten Luchs, Greif und
Seeadler zum Rückmarsch nach Kiel aus (09.04., gegen 19
Uhr). Gegen 20 Uhr konnte das britische U-Boot Truant einen
Torpedotreffer auf der Karlsruhe erzielen, der beide
Maschinen, die E-Anlage und das Ruder ausfallen ließ. Nachdem der
Kreuzer immer stärkere Schlagseite (12°) zeigte, langsam tiefer
sackte und die Besatzung auf die Luchs und die Seeadler
übergestiegen waren, wurde die Karlsruhe von einem Torpedo
der Greif versenkt (22.50 Uhr).
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